Beispiele

Manche Anliegen meiner Klienten treffen ziemlich exakt eines der nachfolgenden Beispiele, andere sind eher eine Mischung daraus.

  • Das eigene Verhalten, das Verhalten von Partnern und die dahinterstehenden Bedürfnisse verstehen.

    Beispiel: Wenn wir an Auseinandersetzungen beteiligt sind, werten wir häufig den oder die Beteiligten, manchmal aber auch uns selbst ab. Wir fühlen uns verletzt oder schuldig. Gleichwohl steht auch streitbares Verhalten für wertzuschätzende Bedürfnisse. Werden wir uns dessen bewusst, verändert sich vielfach schon unser Verhalten in Beziehungen oder unsere Reaktion auf Beteiligte.
  • Die eigene Unsicherheit überwinden, um bestimmte Themen und Bedürfnisse anzusprechen.

    Beispiele: Es gibt in Beziehungen häufig Tabu-Themen: Dies kann unerfüllte Wünsche in der Partnerschaft betreffen, den Umgang mit Alter und Krankheit, das Sprechen über andere Familienmitglieder, Gespräche über die gemeinsame finanzielle Situation, …
  • Verletzungen ansprechen, ohne selbst zu verletzen.

    Beispiele: Die gefühlte Abwertung durch eine Äußerung der Partnerin oder des Partners ansprechen, ohne (zu große) Emotionalität und ohne selbst abzuwerten. Gespräche zwischen Eltern und Kindern über Enttäuschungen und Erwartungen, …
  • Entschuldigen, weil man eine gefühlte Schuld bereinigen möchte.

    Beispiel: Das Gespräch nach einem Streit, ohne das Streitthema zu umgehen.
  • Etwas Belastendes gestehen, also etwas ansprechen, von dem der Partner noch nichts weiß.

    Beispiele: Fehler zugeben, eine Affäre gestehen, Sehnsüchte eingestehen, den Verlust des Arbeitsplatzes dem Partner und Freunden eingestehen, …
  • Zuhören.

    Beispiele: Gesprächen mit dem Partner nicht ausweichen, sondern diese aktiv annehmen. Abweichende Meinungen und Rückmeldungen des Partners nicht als Ausdruck von Kritik an sich selbst abwehren, sondern als Ausdruck seiner Bedürfnisse verstehen und mit den eigenen Bedürfnissen abgleichen.
  • Abschied nehmen.

    Beispiele: Trennungswunsch in Partnerschaften, Wechsel in eine andere Abteilung oder Kündigung beim Arbeitgeber, als Angehöriger belastende Themen mit Kranken besprechen, …
  • Partnerschaften auflösen und gleichzeitig neue Beziehungen aufbauen.

    Beispiele: Sich in der Ehe oder Lebenspartnerschaft trennen, aber die berufliche Zusammenarbeit fortsetzen. Sich als Paar trennen, aber die Kinder weiter gemeinsam erziehen. Die Lebenspartnerschaft auflösen, aber sich im Freundeskreis und im Verein begegnen können. 

Falls Sie Fragen zu Ihrer ganz persönlichen Situation haben, rufen Sie mich gerne an oder schreiben Sie mir. Wir klären dann – natürlich kostenfrei für Sie – ob und wie ich Sie sinnvoll unterstützen kann.

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