Einige Beispiele für Beziehungsklärung in beruflichen Situationen

  • Ein Mitarbeiter ist sehr unzufrieden und überlegt sogar zu kündigen. Er fragt sich, wie kann er mit seinem Vorgesetzten sprechen, um seine Unzufriedenheit darzustellen. Er will die Kündigung als ‚seine Option‘ behalten, aber jetzt noch nicht kündigen und auch keine Trennung provozieren.

  • Ein Mitarbeiter war lange mit einer Kollegin partnerschaftlich verbunden. Die private Beziehung ist zu Ende, aber nun leidet auch die berufliche Zusammenarbeit.

  • Eine Führungskraft war viele Jahre als ‚normaler Mitarbeiter‘ tätig und mit einem Kollegen befreundet. Jetzt als Führungskraft sieht er Verhaltensprobleme des Freundes und will diese ansprechen.

  • Eine Führungskraft will in den nächsten Mitarbeitergesprächen verschiedene Änderungen mit einigen Mitarbeitern durchsprechen, u.a. den Wechsel innerhalb des Bereiches in ein anderes Team. Sie befürchtet die Verschlechterung der Beziehung zu diesen Mitarbeitern und möchte sich deshalb gezielt vorbereiten.

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  • Natürlich bilden sich im beruflichen Kontext auch Freundschaften und Partnerschaften, die Probleme oder Konflikte auf der Beziehungsebene mit sich bringen können. Diese erfordern ggf. eine Beziehungsklärung in Partnerschaften. Eine Besonderheit ist, dass diese Probleme häufig von größeren Gruppen beobachtet werden. Deshalb muss bei Problemlösungen an mehr Beteiligte gedacht werden.